BEIZEMUSIG

ÜBERSICHT

1. Beschreibung

2. Unser Corona-Jahr 2020

3. Die Beizemusiger*innen und ihre Glücksmomente

1. Beschreibung

Bei der Beizemusig gibt es keine Bühne. Alle spielen einfach mit, egal ob AnfängerIn oder Profi. Das unterscheidet die Beizemusig von Abenden mit Open Mic, Jam-Session und Stubete. Viel eher erinnert es an ein Hootenanny in Irland oder Louisana. 

Pack dein Instrument und komm auch! Alle sind mit ihren Akkordeons, Gitarren, Geigen, Flöten, Trompeten etc. herzlich willkommen zum Musizieren, Plaudern – oder einfach Zuhören. Kein An- oder Abmelden.

Organisation, Moderation und Verantwortung: Heidi Gürtler

2. Unser Corona-Jahr 2020

Wir trafen uns bis im Februar 2020 einmal monatlich. 

Jeweils mit ca 25 Musizierenden Abstand zu halten, ist nicht möglich. Drum: auf zu neuen Ideen!

SRF Regionaljournal Basel Baselland

Für die Serie „Basel trotzdäm“ mit positiven Geschichten in Corona-Zeiten wurde ich im Frühling zur Beizemusig interviewt von Martina Polek.

 

Chum ufe Petis

Nach zwei YouTube livestream-Beizemusigen war ich 3x wöchentlich auf dem Petersplatz bereit zum Musizieren. Das pralle Leben!

BEIZ-ZUE-MUSIG

Mo 23. Nov – So 13. Dez: An 21 Tagen musizierten wir zu unterschiedlichsten Zeiten per skype. Viel besser als gar nichts 🙂

3. Die Beizemusiger*innen und ihre Glücksmomente

In Situationen des Liebeskummers pflege ich mich meistens mit Liedern von Büne Huber zu trösten. Und so habe ich denn am Nachmittag mein Lieblings – Herz – Schmerzlied „Es Glas uf d’Liebi“ vertont (D- Dur, weiss nicht, ob das original ist) und nach unzähligen Versuchen und Herzklopfen aufgenommen und ihr geschickt.

Glück isch glaub für alli öbbis anders…Mi hett’s zum Bischpil riisig gfreut, s’Handörgeli emol uff  z’schruube und drii z’luege! So weiss i doch jetzt vo wo die viile Dööön här kömme.

Musikalische Glücksmomente: Beizemusig, wo jeder virtuell mit den anderen zusammenspielte und du alle Stimmen zusammenmontiert hast, wie wenn wir zusammengespielt hätten.
Balkonmusik mit meinem Trio an R’s Geburtstag, Konzert von dir auf der Kraftwerkinsel, Hofkonzerte bei uns in der Erlenmatt mit Les Reines Prochaines und Pelati Delicati.

mit meinem Vater

zusammen

Musik machen

gerade jetzt

mehr denn je

Zweimal war ich im LoLa, Dann kam die Coronageschichte. Ganz besonders erlebte ich das zweite Mal. Die fröhliche, gelöste Stimmung war für mich ein Highlight. Als wir dann noch Mackie Messer spielten, der Mann an der Bassgeige aus voller Kehle dazu sang, merkte ich, hier kann man ganz spontan sich selbst sein. Einfach toll!!! Ich hoffe, dass wir bald wieder ins LoLa können.

Nach einem Jahr mit unterschiedlicher Übungsintensität bereiten mir die Weihnachtslieder des Vorjahres kaum mehr Probleme. Kleine Glücksgefühle im winterlichen Alltag 🙂

bei sonnenaufgang am rhein für die schwäne und enten  spielen…

Mein Akkordeon, stets griffbereit in der Stube, wo ich, während der Kartoffelgration im Ofen brutzelt, ganz alleine Akkorde und Kadenzen mit der rechten Hand finde und nicht mehr aufhören kann, diese Harmonien zu geniessen  🙂

Eine ganze Woche im Sommer 2020 in den Bergen zweistimmige Stücke spielen.

 

 
Ein Grund dafür, dass ich in der Beizemusig eher selten dabei bin, ist meine Husmusig.
Das sind immer wieder tolle Stunden mit alten Schulkollegen, Frau und Sohn, wo wir gemeinsam aus Spass an der Freude musizieren. Manchmal bleiben wir auch bei Kaffee und Knabberzeug hängen, was aber voll total und sowieso egal ist. Musik machen erfüllt einfach (…und Kuchen auch)! 

Eigentlich habe ich jedes Mal Glücksmomente, wenn ich am Klavier sitze, auch wenn ich immer das gleiche übe. Ein besonderer Glücksmoment war es, als wir anfangs Januar 2020 beim Neujahrsapero im LOLA spielen konnten.

Ganz alleine in der Küche beim Ausprobieren geniesse ich Klänge und Tonfolgen. Es sind immer wieder Überraschungen.